Blog · Drohnen-Einsatz in der Praxis

PfalzFly Blog – Aus der Luft, aus der Praxis

Wöchentliche Einblicke, wie Drohnen in der Landwirtschaft, im Weinbau und bei Inspektionen wirklich eingesetzt werden – mit Beispielen aus der Pfalz & Rhein-Neckar-Region.

Neueste Beiträge

Kurzüberblick – weiter unten findest du die Artikel in voller Länge.

Rehkitz im Feld (Symbolbild)

Rehkitzrettung mit Wärmebilddrohne: Timing, Ablauf & Checkliste für Landwirte

So läuft ein typischer Flug am frühen Morgen ab – und was du als Betrieb vorbereiten kannst.

Drohnenaufnahme eines Gebäudedachs von oben (Symbolbild)

Sturmschäden schnell dokumentieren: Drohnen-Inspektion für Dach & Fassade

Wenn’s eilig ist: Welche Aufnahmen wirklich helfen – für Handwerker, Versicherung und Eigentümer.

Drohne im Flug (Symbolbild)

Rechtssicher fliegen: Open Category (A1/A2/A3) in der Praxis – die 5 wichtigsten Regeln

Kompakt erklärt für Betriebe, Winzer und Kommunen – damit dein Drohneneinsatz sauber geplant ist.

NDVI im Frühjahr: Wie wir Stresszonen in einem 8-ha-Weinberg sichtbar gemacht haben

Praxisbericht aus der Pfalz – von der Flugplanung bis zur Übergabe der Karten.

Thermografie an PV-Dachanlagen: Was man aus der Luft sieht – und was nicht

Worauf wir bei Thermo-Flügen achten und wie ein typischer Prüfbericht aussieht.

3D-Modelle & Volumen: Wie wir Haufwerke und Lagerplätze vermessen

Beispiel aus der Praxis: Von der Flugroute bis zur Volumen-Schätzung im Report.

Beitrag · KW 04 / 2026 · Thermografie · Landwirtschaft · Rehkitzrettung

Rehkitzrettung mit Wärmebilddrohne: Timing, Ablauf & Checkliste für Landwirte

Rehkitz im Feld (Symbolbild)

Bild: Giles Laurent (CC BY-SA 4.0) – Wikimedia Commons

Zwischen Mai und Juli ist die Gefahr besonders hoch: Rehkitze drücken sich instinktiv ins Gras und laufen bei Annäherung von Maschinen oft nicht weg. Mit einer Wärmebilddrohne lassen sich Kitze in den frühen Morgenstunden zuverlässig finden – bevor gemäht wird.

Warum der Zeitpunkt entscheidend ist

Wärmebild funktioniert am besten, wenn der Temperaturunterschied zwischen Tier und Umgebung groß ist – also sehr früh am Morgen. Je später der Tag, desto „wärmer“ wird der Boden und desto schwerer wird die Detektion.

So läuft ein typischer Einsatz ab

  • Abstimmung am Vortag: Schlag, Zufahrt, Startpunkt, Zeitfenster (idealerweise Sonnenaufgang + 1–2 h)
  • Thermo-Scan: systematisches Raster (VLOS), Markierung auffälliger Punkte
  • Boden-Team: gezieltes Anlaufen der Markierungen, Sicherung/Abschirmung bis zur Mahd
  • Freigabe: Feld erst nach Kontrolle mähen – danach Sicherungen wieder entfernen

Checkliste für Landwirte (damit es schnell geht)

  • Startzeit & Schlaggrenzen am Vortag fixieren (Kartenausschnitt/Pin genügt)
  • Mindestens 1–2 Personen als Boden-Team einplanen
  • Fahrwege freihalten (Start/Landung + Zugang zu den Reihen)
  • Kommunikation klären (WhatsApp/Telefon – wer entscheidet wann gemäht wird)

Du willst das in der Pfalz & Rhein‑Neckar regelmäßig sauber organisieren? Ruf kurz an oder schreib per WhatsApp: +49 176 41513981.

Beitrag · KW 03 / 2026 · Inspektion · Dach · Fassade

Sturmschäden schnell dokumentieren: Drohnen-Inspektion für Dach & Fassade

Drohnenaufnahme eines Gebäudedachs von oben (Symbolbild)

Bild: Fennec Media Ltd (CC BY 4.0) – Wikimedia Commons

Nach Sturm oder Starkregen zählt oft jede Stunde: Dachziegel verrutscht, First beschädigt, Wasser läuft ein. Eine Drohnen-Inspektion liefert schnell Übersichtsbilder und Detailfotos – ohne Gerüst und ohne auf dem Dach zu laufen.

Welche Aufnahmen wirklich helfen

  • Übersicht von oben: Dachflächen, First, Gauben, Übergänge
  • Detail-Motive: Ziegel/Schiefer, Dachrinnen, Anschlüsse, Kamin/Antennen
  • Problemstellen im Kontext: damit Handwerker & Versicherung die Stelle eindeutig zuordnen können

Was du am besten vorbereitest

  • Adresse + kurzer Schaden-Hinweis („Nordseite First links“, „Rinne über Eingang“)
  • Wenn vorhanden: alte Fotos/Pläne (für Vorher-Nachher)
  • Zugang zum Grundstück / Startpunkt (Hof, Parkplatz, Wiese)

Hinweis: Wir liefern Bildmaterial und eine strukturierte Dokumentation – die fachliche Bewertung/Abnahme erfolgt durch Dachdecker, Zimmerer oder Sachverständige.

Beitrag · KW 02 / 2026 · Recht · Open Category · Sicherheit

Rechtssicher fliegen: Open Category (A1/A2/A3) – die 5 wichtigsten Regeln in der Praxis

Drohne im Flug (Symbolbild)

Bild: HKesteloo (CC BY-SA 4.0) – Wikimedia Commons

Viele Einsätze in Landwirtschaft, Weinbau und Inspektion laufen in der EU in der „Open Category“. Damit du nicht erst am Feldrand merkst, dass etwas fehlt, hier die wichtigsten Regeln als Praxis-Check.

1) Nicht über unbeteiligte Personen fliegen

Grundregel in der Open Category: Überflüge von unbeteiligten Personen sind tabu – Planung und Flugweg müssen das berücksichtigen.

2) Abstand zu unbeteiligten Personen (A2) einhalten

In A2 gilt ein Mindestabstand (typisch 30 m, mit Low‑Speed‑Mode ggf. reduzierbar). Das beeinflusst, ob ein Einsatz in Siedlungsnähe überhaupt möglich ist.

3) Max. 120 m Flughöhe

Die Open Category ist auf 120 m über Grund begrenzt. Für viele Inspektionen reicht das locker – bei Funkmasten oder Hanglagen muss man sauber planen.

4) A1/A3 bzw. A2‑Kompetenz nachweisen

Je nach Subkategorie brauchst du den passenden Kompetenznachweis (A1/A3 bzw. A2). Das ist schnell erklärt – wird aber in der Praxis oft vergessen.

5) Operator‑Registrierung & saubere Dokumentation

Registrierung, Kennzeichnung und ein ordentlicher Ablaufplan sparen im Ernstfall Stress – besonders bei Einsätzen für Kommunen, Betriebe und Versicherungen.

Quelle/Details zur Open Category (A1/A2/A3): EASA

Beitrag · KW 01 / 2026 (Platzhalter-Datum) · NDVI · Weinbau · Praxisbericht

NDVI im Frühjahr: Wie wir Stresszonen in einem 8-ha-Weinberg sichtbar gemacht haben

Hinweis: Dieser Beitrag ist als Beispiel angelegt. Ersetze Text, Datum und Bilder durch echte Projekte oder kennzeichne anonymisierte Fälle entsprechend.

NDVI-Karte eines Weinbergs im Frühjahr (Platzhalter)

Wenn die Saison in den Start geht, ist der Blick aus der Luft besonders spannend: Unterschiede im Wuchs, frühe Stresszonen und Fehlstellen lassen sich mit NDVI sehr gut erkennen. In diesem Beispiel schauen wir uns einen Weinberg mit rund 8 Hektar an.

1. Ausgangssituation

Der Betrieb wollte wissen, ob die Flächen gleichmäßig in die Saison starten oder ob es Bereiche mit Trockenstress, Nährstoffmangel oder Bodenproblemen gibt. Ziel: gezielter nachkontrollieren, statt einfach „alles einmal mehr zu machen“.

  • Fläche: ca. 8 ha, mehrere Parzellen
  • Zeitpunkt: früher Vegetationsbeginn
  • Ziel: Stresszonen erkennen & Zonenkarten für weitere Schritte erhalten

2. Flug & Datenaufnahme

Geflogen wurde mit einer DJI Mavic 3M im Multispektralmodus, mit Überlappung und Flughöhe so, dass wir später eine solide Auflösung für NDVI/NDRE/GNDVI haben.

  • Multispektral-Flug (Mavic 3M)
  • Auswertung NDVI / NDRE / GNDVI
  • Lieferung als PDF-Report + GeoTIFF + Shapefile

3. Auswertung & Ergebnis

In der Auswertung haben sich mehrere Zonen mit deutlich abweichender Vitalität gezeigt. Statt den kompletten Schlag „auf Verdacht“ zu befahren, konnte der Betrieb diese Bereiche gezielt begehen.

Wichtig ist: NDVI ist kein Diagnose-Werkzeug, sondern ein Frühwarnsystem. Es zeigt, wo sich etwas verändert hat – warum, wird dann vor Ort geprüft.

4. Was der Betrieb daraus gemacht hat

  • Gezielte Begehung der auffälligen Zonen
  • Dokumentation der Flächen für spätere Vergleiche in der Saison
  • Möglichkeit, Maßnahmen und deren Wirkung über die Saison nachzuverfolgen

Wenn du dir vorstellen kannst, deine Schläge oder Rebblöcke ähnlich analysieren zu lassen, melde dich einfach kurz – am schnellsten per Telefon oder WhatsApp unter +49 176 41513981.

Beitrag · KW 52 / 2025 (Platzhalter) · Thermografie · PV

Thermografie an PV-Dachanlagen: Was man aus der Luft sieht – und was nicht

Thermografieaufnahme einer PV-Dachanlage (Platzhalter)

Thermografie-Flüge mit der Drohne sind eine schnelle Möglichkeit, größere PV-Anlagen zu prüfen – ohne Gerüst, ohne auf dem Dach laufen zu müssen. Gleichzeitig ist wichtig zu wissen: Nicht jeder Punkt in der Thermografie ist automatisch ein Defekt.

Typischer Ablauf

  • Vorabklärung: Anlage, Leistung, Zugänglichkeit, Dachneigung
  • Flugplanung nach Norm / Empfehlungen für PV-Thermografie
  • Flug im passenden Wetterfenster (möglichst konstante Einstrahlung)
  • Auswertung mit Hervorhebung auffälliger Module / Strings

Video-Platzhalter: Ersetze den YouTube-Link durch dein eigenes Video oder lade ein selbst gehostetes MP4 per HTML5-Video-Tag ein.

Was wir liefern

  • Übersichtsbilder (sichtbar + thermisch)
  • Markierung auffälliger Bereiche/Module im Report
  • Auf Wunsch Datensätze für weiterführende Analyse

Wichtig: Wir stellen keine elektrische Diagnose, sondern liefern eine saubere Grundlage für den Anlagenbetreiber, Installateur oder Elektriker.

Beitrag · KW 51 / 2025 (Platzhalter) · 3D-Modelle · Volumen

3D-Modelle & Volumen: Wie wir Haufwerke und Lagerplätze vermessen

3D-Modell eines Haufwerks (Platzhalter)

Für Haufwerke, Lagerplätze oder Silos ist das „Pi-mal-Daumen“-Schätzen oft ungenau. Mit der Drohne lassen sich Flächen und Volumen deutlich besser erfassen – ohne ständig auf dem Material herumzulaufen.

Von der Flugplanung zum Modell

  • Definition des Bereichs (mit Sicherheitsabstand)
  • Flug mit ausreichender Überlappung für 3D-Rekonstruktion
  • Erstellung von Orthofoto & 3D-Modell
  • Volumenberechnung mit klar dokumentierten Parametern

Die Ergebnisse lassen sich sowohl als PDF-Report als auch in Form von 3D-Daten bereitstellen, die in weitere Systeme übernommen werden können.