Blog · Drohnen-Einsatz in der Praxis

PfalzFly Blog – Aus der Luft, aus der Praxis

Wöchentliche Einblicke, wie Drohnen in der Landwirtschaft, im Weinbau und bei Inspektionen wirklich eingesetzt werden – mit Beispielen aus der Pfalz & Rhein-Neckar-Region.

Neueste Beiträge

Kurzüberblick – weiter unten findest du die Artikel in voller Länge.

Drohne im BOS-Einsatz – Lagebild aus der Luft (Symbolbild)

Drohnen für BOS: Warum Feuerwehr, Polizei & Behörden auf Luftbilder setzen

Lagebild in Sekunden, Personensuche in der Nacht, Tatortdokumentation aus der Luft – was Drohnen für Einsatzkräfte leisten und wie die Zusammenarbeit funktioniert.

Bunte Salate im Endspurt: Multispektral-Monitoring kurz vor der Ernte

Seit dem Setzen der Jungpflanzen am 27.02. begleiten wir die Bunten Salate von Lenz Gemüsebau mit der Drohne. Die Ergebnisse sprechen für sich.

Multispektral-Drohne über Gemüsefeldern (Symbolbild)

150 ha lückenlos kartiert: Saisonbegleitung für Lenz Gemüsebau startet

Von Auflaufen bis Ernte – wie wir für einen der größten Gemüsebaubetriebe der Region eine vollständige multispektrale Bestandsaufnahme über die gesamte Saison aufbauen.

Drohne über Frühlingslandschaft (Symbolbild)

Start in die Saison 2026: Was die Drohne jetzt leisten kann

Überblick: NDVI-Scans, Rehkitzrettung & Frühjahrs-Inspektionen – was jetzt sinnvoll geplant werden sollte.

NDVI-Karte Gemüsefeld Frühjahr (Symbolbild)

Frühjahr auf dem Gemüsefeld: Vegetationsstart mit Multispektral-Scan begleiten

Warum der erste Multispektral-Flug der Saison so viel verrät – und was du daraus für die Bewirtschaftung machen kannst.

Rehkitz auf Frühlingswiese (Symbolbild)

Rehkitzrettungssaison 2026: Jetzt vorbereiten und Termine sichern

Die Saison startet im Mai – wer jetzt plant, spart im Frühjahr Zeit und Nerven. Was du jetzt schon regeln kannst.

Drohnenaufnahme Dach Frühjahr (Symbolbild)

Winterschäden sichtbar machen: Frühjahrs-Inspektion für Dach, PV & Infrastruktur

Frost, Sturm, Schneedruck – was der Winter hinterlässt und wie eine Drohne in wenigen Stunden Klarheit schafft.

Rehkitz im Feld (Symbolbild)

Rehkitzrettung mit Wärmebilddrohne: Timing, Ablauf & Checkliste für Landwirte

So läuft ein typischer Flug am frühen Morgen ab – und was du als Betrieb vorbereiten kannst.

Drohnenaufnahme eines Gebäudedachs von oben (Symbolbild)

Sturmschäden schnell dokumentieren: Drohnen-Inspektion für Dach & Fassade

Wenn’s eilig ist: Welche Aufnahmen wirklich helfen – für Handwerker, Versicherung und Eigentümer.

Drohne im Flug (Symbolbild)

Rechtssicher fliegen: Open Category (A1/A2/A3) in der Praxis – die 5 wichtigsten Regeln

Kompakt erklärt für Betriebe, Winzer und Kommunen – damit dein Drohneneinsatz sauber geplant ist.

NDVI im Frühjahr: Wie wir Stresszonen in einem 8-ha-Weinberg sichtbar gemacht haben

Praxisbericht aus der Pfalz – von der Flugplanung bis zur Übergabe der Karten.

Thermografie an PV-Dachanlagen: Was man aus der Luft sieht – und was nicht

Worauf wir bei Thermo-Flügen achten und wie ein typischer Prüfbericht aussieht.

3D-Modelle & Volumen: Wie wir Haufwerke und Lagerplätze vermessen

Beispiel aus der Praxis: Von der Flugroute bis zur Volumen-Schätzung im Report.

Beitrag · KW 15 / 2026 · BOS · Feuerwehr · Polizei · Behörden

Drohnen für BOS: Warum Feuerwehr, Polizei & Behörden auf Luftbilder setzen

Drohne im BOS-Einsatz – Lagebild aus der Luft (Symbolbild)

Wenn die Feuerwehr ausrückt, zählt jede Sekunde. Wenn die Polizei eine Lagekarte braucht, hilft kein Kartenwerk von vor fünf Jahren. Und wenn eine vermisste Person gesucht wird, ist jeder unzugängliche Winkel ein potenzielles Risiko. Die Drohne löst keines dieser Probleme allein – aber sie liefert in kürzester Zeit das, was alle brauchen: ein aktuelles Bild von oben.

Was BOS überhaupt bedeutet – und warum es relevant ist

BOS steht für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben – also Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, THW, DRK, DLRG und weitere Hilfsorganisationen. Sie alle arbeiten in Situationen, in denen Informationen über ein Gelände, Gebäude oder eine Lage über Erfolg oder Misserfolg entscheiden können.

Drohnen sind in diesem Kontext kein Spielzeug und kein Statussymbol – sie sind ein Einsatzmittel. Und zertifizierte externe Dienstleister wie PfalzFly können in Abstimmung mit der Einsatzleitung genau diesen Mehrwert liefern, ohne dass die BOS-Organisation selbst Gerät kaufen, warten oder schulen muss.

Feuerwehr: Lagebild und Glutnester

Bei einem Gebäudebrand oder einem Flächenbrand zählt der Überblick. Wo breitet sich das Feuer aus? Gibt es Personen auf dem Dach? Welche Zugangswege sind noch frei? Aus der Luft lassen sich diese Fragen in Sekunden beantworten – mit einem Echtzeit-Bild, das direkt in die Einsatzleitung übermittelt werden kann.

Nach dem Brand übernimmt die Thermografie: Glutnester sind mit bloßem Auge nicht sichtbar, aber auf dem Wärmebild leuchten sie klar auf. Eine systematische Thermografie-Befliegung nach dem Löschen gibt der Feuerwehr Sicherheit, bevor die Mannschaft ins Gebäude geht.

Personensuche: Wenn jede Minute zählt

Eine vermisste Person in unwegsamem Gelände – Wald, Felder, Weinberge, Industriegelände. Bodentrupps brauchen Stunden, um Flächen systematisch zu durchsuchen. Eine Drohne mit Wärmebildkamera fliegt denselben Bereich in einem Bruchteil der Zeit.

Gerade in der Dämmerung und bei Nacht, wenn Suchende selbst kaum etwas sehen, liefert die Thermografie zuverlässige Ergebnisse: Die Wärmesignatur einer Person hebt sich deutlich vom Untergrund ab. Bei einer Sichtung werden GPS-Koordinaten sofort übermittelt – die Bodenmannschaft wird direkt geführt.

Polizei & Behörden: Dokumentation und Lagebild

Nach einem Verkehrsunfall, einem Brandanschlag oder einem Unwetterschaden braucht die Polizei oder die zuständige Behörde eine lückenlose Dokumentation. Die Drohne liefert Orthofotos, Videosequenzen und maßstabsgetreue Übersichten – in einer Qualität, die klassische Bodenfotografie nicht erreicht.

Darüber hinaus: Bei Großveranstaltungen, Versammlungen oder unübersichtlichen Lagen ermöglicht ein Überflug der Einsatzleitung einen Gesamtüberblick ohne Personalbindung am Boden. Alles innerhalb der gesetzlichen Auflagen – und ausschließlich auf behördliche Anforderung.

Wie die Zusammenarbeit funktioniert

PfalzFly arbeitet ausschließlich auf schriftliche Anforderung oder nach direkter Absprache mit der zuständigen Einsatzleitung. Kein Einsatz ohne Auftrag, keine Eigeninitiative. Wir bringen Gerät, Zertifizierung und Erfahrung mit – die Hoheit über den Einsatz bleibt immer bei der Behörde oder Organisation.

Für Feuerwehren, THW-Ortsverbände, SEG-Einheiten oder Kommunalbehörden bieten wir auf Wunsch auch Rahmenvereinbarungen an – damit im Ernstfall keine Zeit für Absprachen verloren geht.

Interesse an einer Zusammenarbeit oder einem unverbindlichen Gespräch? +49 176 41513981 · anfrage@pfalzfly.de

Beitrag · KW 14 / 2026 · NDVI · Gemüsebau · Saisonbegleitung

Bunte Salate im Endspurt – Multispektral-Monitoring kurz vor der Ernte

KW 14 – und das Feld lässt sich sehen. Seit dem Setzen der Jungpflanzen am 27. Februar 2026 begleiten wir Lenz Gemüsebau GbR aus Hochdorf-Assenheim mit unserer Multispektral-Drohne. Konkret: ein Schlag Bunte Salate, der jetzt kurz vor der Ernte steht. Das Ergebnis unserer engmaschigen Flüge ist eindeutig – der Bestand ist außergewöhnlich gleichmäßig und vital.

Von der Jungpflanze bis kurz vor der Ernte

Vom ersten Flug kurz nach dem Setzen bis zum heutigen Überblick haben wir das Feld in regelmäßigen Abständen überflogen. Jede Flugkampagne lieferte uns aktuelle NDVI- und NDRE-Karten, die den Betrieb auf einen Blick zeigen: Wo entwickelt sich der Bestand gleichmäßig? Gibt es Stresszonen, die Aufmerksamkeit brauchen? Weichen einzelne Bereiche ab?

Die Antwort in diesem Fall: Die Bunten Salate haben sich im Verlauf der vergangenen Wochen hervorragend entwickelt. Der Bestand zeigt auf der gesamten Fläche eine hohe, stabile Vitalität – ohne nennenswerte Ausreißer. Was das für den Betrieb bedeutet: keine ungeplanten Eingriffe, kein versteckter Stress kurz vor der Ernte.

Was die Multispektral-Drohne sichtbar macht

Salate reagieren empfindlich auf Nährstoffmangel, ungleichmäßige Wasserversorgung und Verdichtungen im Boden. Auf einem konventionellen RGB-Foto sieht alles grün aus – die Drohne mit Multispektralkamera zeigt, was das menschliche Auge nicht sieht: minimale Chlorophyll-Unterschiede, frühe Stresssignale in der Blattstruktur, Unterschiede in der Bestandsdichte.

In KW 14 zeigt der NDVI-Scan: nahezu die gesamte Fläche im grünen Bereich, klar definierte Ränder, keine kritischen Zonen. Für Lenz Gemüsebau bedeutet das eine belastbare Entscheidungsgrundlage für den Ernteeinsatz.

Weiterfliegen bis zur Ernte

Die Ernte ist in 8 bis 10 Tagen geplant. Bis dahin fliegen wir weiter – ein abschließender Scan kurz vor dem Erntetermin rundet die Zeitreihe ab und liefert eine vollständige Dokumentation des gesamten Kulturgangs. Diese Daten fließen direkt in die Planung des zweiten Kulturgangs ein.

Saisonbegleitung: Was dahintersteckt

Was hier für einen Schlag Bunte Salate gilt, machen wir für Lenz Gemüsebau über die gesamte Saison und auf verschiedenen Kulturen: Wir begleiten Bestände von der Pflanzung bis zur Ernte mit regelmäßigen Multispektral-Flügen – engmaschig genug, um Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, und dokumentiert genug, um am Saisonende echte Daten in der Hand zu haben.

Wer ähnliche Flächen bewirtschaftet und sich fragt, ob eine Saisonbegleitung auch für seinen Betrieb Sinn macht: Einfach melden.

Kontakt: +49 176 41513981 · anfrage@pfalzfly.de

Beitrag · KW 09 / 2026 · NDVI · Gemüsebau · Saisonbegleitung

150 ha lückenlos kartiert: PfalzFly startet Saisonbegleitung für Lenz Gemüsebau

Multispektral-Drohne über Gemüsefeldern (Symbolbild)

In den kommenden Wochen startet PfalzFly mit der intensiven Feldkartierung für die Saison 2026. Erster Auftraggeber: Lenz Gemüsebau GbR aus Hochdorf-Assenheim – einer der größten Gemüsebaubetriebe der Region mit über 150 ha Anbaufläche, die zweifach bewirtschaftet wird. Ziel ist eine lückenlose, multispektrale Bestandsaufnahme über die gesamte Saison – vom ersten Auflaufen der Kulturen bis zur Ernte.

Was „lückenlose Saisonbegleitung" bedeutet

Ein einmaliger Scan zeigt den Zustand an einem Tag. Erst der Vergleich über mehrere Zeitpunkte macht Entwicklungen wirklich sichtbar: Stresszonen, die sich aufbauen oder nach einer Maßnahme wieder verschwinden. Bereiche, die trotz Behandlung zurückbleiben. Unterschiede zwischen erstem und zweitem Kulturgang auf denselben Schlägen.

Bei 150 ha und zweifacher Bewirtschaftung entstehen in einer Saison Datensätze, die weit über eine Momentaufnahme hinausgehen – und am Ende des Jahres eine belastbare Grundlage für die Planung des nächsten Jahres liefern.

Welche Phasen wir erfassen

  • Auflaufen: Keimungsgleichmäßigkeit, frühe Lücken, Bestandsdichte zum Start
  • Jugendentwicklung: Vitalitätsunterschiede sichtbar machen, bevor sie sich verschlimmern
  • Hauptwachstum: Nährstoffversorgung, Trockenstress, Schaderreger-Früherkennung
  • Vor der Ernte: Abreife-Gleichmäßigkeit, Abschlussdokumentation für den Kulturgang
  • Zweiter Kulturgang: Vergleich mit dem ersten Durchgang – gleiche Schläge, neue Ausgangslage

Warum Multispektral – und welche Indizes

Je nach Wachstumsphase und Fragestellung setzen wir unterschiedliche Indizes ein: NDVI für die allgemeine Vitalität und Bestandsdichte, NDRE (Red-Edge) für frühe Hinweise auf Stickstoff- und Chlorophyll-Defizite, GNDVI für Wasserversorgung und Stresserkennung bei dichten Beständen. Welche Kombination sinnvoll ist, stimmen wir mit dem Betrieb vor jedem Flug ab.

Was Lenz Gemüsebau bekommt

  • Regelmäßige Multispektral-Flüge über alle relevanten Schläge, abgestimmt auf die Kulturphasen
  • Zeitreihe: jede Phase dokumentiert, einheitlich und direkt vergleichbar aufbereitet
  • PDF-Report + GeoTIFF nach jedem Flug – einbindbar in Schlagkarteien und Precision-Farming-Software
  • Direktkommunikation: auffällige Zonen sofort nach dem Flug, nicht erst Wochen später im Bericht
  • Saisonabschluss: Zusammenfassung aller Zeitpunkte als Grundlage für die Planung 2027

Wie es weitergeht

Abstimmung und Schlag-Mapping laufen in den nächsten Wochen. Die ersten Flüge starten mit dem Auflaufen der frühen Kulturen im März / April. Wer selbst ähnliche Flächen bewirtschaftet und überlegt, ob eine Saisonbegleitung passt, kann sich jetzt noch für die Saison 2026 melden – die Kapazitäten sind begrenzt.

Anfragen zur Saisonbegleitung 2026: +49 176 41513981 · anfrage@pfalzfly.de

Beitrag · KW 08 / 2026 · Saison · Übersicht · Frühjahr

Start in die Saison 2026: Was die Drohne jetzt leisten kann

Drohne über Frühlingslandschaft (Symbolbild)

Der Februar ist der ideale Zeitpunkt, um die Drohneneinsätze für das laufende Jahr zu planen. Gemüsefelder, Ackerflächen, Dächer und PV-Anlagen – viele Kunden fragen sich: Wann ergibt welcher Flug den meisten Sinn? Hier ein praxisnaher Überblick, was in den kommenden Wochen und Monaten Sinn macht.

März–April: NDVI & Multispektral im Gemüse- und Ackerbau

Mit dem Vegetationsstart lohnen sich die ersten Multispektral-Flüge. NDVI und NDRE zeigen früh, welche Schläge gleichmäßig aufgehen und wo es Stresszonen, Verdichtungen oder Nährstoffmangel gibt – bevor man es am Boden sieht. Vorteil: Die Ergebnisse fließen noch rechtzeitig in die Bewirtschaftungsplanung ein.

Mai–Juli: Rehkitzrettung koordinieren

Die Hauptsaison für Rehkitzrettung läuft von Mai bis Mitte Juli. In diesem Zeitraum sind die Termine knapp – wer jetzt bucht, hat mehr Flexibilität bei Datum und Uhrzeit. Frühmorgens-Flüge mit der Wärmebilddrohne vor der Mahd sind dann der Standard.

Ganzjährig: Inspektion nach Wetterereignissen

Sturm- und Frostschäden am Dach, verschmutzte oder beschädigte PV-Module, Risse in der Fassade – Drohnen-Inspektionen sind nicht saisonal gebunden. Im Frühjahr lohnt es sich aber besonders, den Winterschäden systematisch nachzugehen.

Was du jetzt tun kannst

  • Multispektral-Einsatz für Gemüse- oder Ackerflächen grob terminieren (März–April)
  • Rehkitzrettungs-Termine für Mai/Juni vormerken lassen
  • Dach & PV nach dem Winter inspizieren – Schäden frühzeitig dokumentieren
  • Infrastruktur-Check (Kommunen, Betriebe) für das erste Quartal einplanen

Kurze Anfrage reicht: +49 176 41513981 oder anfrage@pfalzfly.de

Beitrag · KW 07 / 2026 · NDVI · Gemüsebau · Vegetationsstart

Frühjahr auf dem Gemüsefeld: Vegetationsstart mit Multispektral-Scan begleiten

NDVI-Karte Gemüsefeld Vegetationsstart (Symbolbild)

Der Vegetationsstart ist einer der informationsreichsten Momente im Anbaujahr: Die Kulturen keimen auf, und Unterschiede in der Vitalität – die man am Boden kaum sieht – werden aus der Luft sehr schnell sichtbar. Ein früher Multispektral-Flug kann die gesamte Bewirtschaftungsplanung für die Saison schärfen.

Warum genau jetzt?

Zum Vegetationsstart ist der Kontrast zwischen vitalen und gestressten Bereichen besonders groß. Stellen mit ungleichmäßiger Keimung, Trockenstress aus dem Vorjahr, schlechter Bodenstruktur oder Nährstoffmangel treten im NDVI deutlich hervor – noch bevor die Symptome am Boden klar erkennbar sind.

Was ein früher Scan zeigt

  • Keimungsgleichmäßigkeit: Welche Bereiche sind lückenhaft oder hängen hinterher?
  • Stresszonen aus dem Vorjahr: Trockenheitsstellen, Verdichtungen, alte Schäden
  • Nährstoffverteilung: Erste Hinweise auf ungleichmäßige Versorgung im Schlag
  • Referenzpunkt für die Saison: Vergleichsbasis für spätere Flüge im Saisonverlauf

NDVI, NDRE oder GNDVI – was passt wann?

Im Frühjahr ist NDVI ein guter Einstieg: er zeigt die allgemeine Vitalität und Bestandsdichte. Ergänzend liefert NDRE (Red-Edge) frühere Hinweise auf Chlorophyll-Defizite, was bei Stickstoffmanagement-Fragen im Gemüse- und Ackerbau besonders relevant ist. Welche Indizes sinnvoll sind, klären wir immer zusammen mit dem Betrieb vorab.

Was wir liefern

  • PDF-Report mit farbkodierten Zonenkarten
  • GeoTIFF für die Einbindung in Schlagkarteien oder Precision-Farming-Software
  • Kurzinterpretation: Was fällt auf, was sollte bodennah geprüft werden?

Interesse am ersten Scan der Saison? Ruf kurz an oder schreib per WhatsApp: +49 176 41513981

Beitrag · KW 06 / 2026 · Thermografie · Rehkitzrettung · Planung

Rehkitzrettungssaison 2026: Jetzt vorbereiten und Termine sichern

Rehkitz im Frühjahrsfeld (Symbolbild)

Zwischen Mai und Mitte Juli – wenn die erste Mahd ansteht – beginnt die heiße Phase der Rehkitzrettung. Wer sich jetzt, im Februar, meldet, sichert sich bessere Terminoptionen und kann den Ablauf gemeinsam in Ruhe planen. Hier erklären wir, wie das organisatorisch funktioniert.

Warum jetzt schon planen?

Die Nachfrage nach Thermo-Flügen in den frühen Morgenstunden steigt von Jahr zu Jahr. Gleichzeitig ist das Zeitfenster pro Fläche sehr eng: Es wird kurz vor der Mahd geflogen, oft unter Zeitdruck. Wer feste Absprachen hat, spart sich im Mai kurzfristige Telefonate.

Wie wir die Saison organisieren

  • Jetzt: Schläge, Parzellen und ungefähre Mähtermine vormerken
  • März–April: Kontaktliste und Abläufe final abstimmen
  • Mai–Juli: Flüge 1–3 Tage vor der Mahd, Ergebnis sofort nach dem Flug

Was du als Betrieb vorbereiten kannst

  • Liste der betroffenen Schläge mit ungefähren Mahdterminen
  • Ansprechperson für die Saison (Landwirt, Jagdpächter oder beide)
  • Boden-Team für die Sicherung der aufgefundenen Kitze einplanen
  • Kommunikationsweg klären (WhatsApp-Gruppe funktioniert gut)

Förderung & Zusammenarbeit mit Jägern

In vielen Regionen gibt es Unterstützung durch Jagdgenossenschaften oder Wildtierschutz-Vereine. Wir koordinieren Einsätze auch im Verbund mit lokalen Jägern – sprich uns einfach an, wenn du nicht sicher bist, wie das in deiner Gemeinde organisiert ist.

Für Anfragen zur Rehkitzrettungssaison 2026: +49 176 41513981 · anfrage@pfalzfly.de

Beitrag · KW 05 / 2026 · Inspektion · Dach · PV · Infrastruktur

Winterschäden sichtbar machen: Frühjahrs-Inspektion für Dach, PV & Infrastruktur

Drohnenaufnahme Gebäude und Dach von oben (Symbolbild)

Frost, Sturm, Schneedruck: Der Winter hinterlässt an Dächern, PV-Anlagen und Außenbereichen oft mehr Spuren als zunächst sichtbar. Im Frühjahr ist der ideale Moment, Schäden systematisch zu dokumentieren – bevor Wasser einzieht oder sich Mängel weiter verschlimmern.

Was der Winter typischerweise hinterlässt

  • Dach: Verschobene oder gebrochene Ziegel, beschädigte Anschlüsse, Moosbefall, Rinnenschäden
  • PV-Anlagen: Verschmutzung durch Schnee und Laub, mikrorissige Module nach Frost, lose Halterungen
  • Fassaden & Außenbereiche: Frostabdrücke, Risse, Abplatzungen an Putz und Fugen
  • Kommunale Infrastruktur: Schäden an Brücken, Stützmauern, Sportanlagen

Was die Drohnen-Inspektion gegenüber der Begehung leistet

Steile Dächer, hohe Fassaden oder großflächige PV-Anlagen sind am Boden kaum vollständig beurteilbar. Die Drohne liefert in kurzer Zeit hochauflösende Bilder aller relevanten Flächen – ohne Gerüst, ohne Sicherungsaufwand, ohne Leiterarbeit auf dem Dach.

Für wen lohnt sich das jetzt?

  • Hauseigentümer: Frühzeitige Dokumentation für Versicherung oder Handwerker
  • Betriebe & Kommunen: Systematische Bestandsaufnahme nach dem Winter
  • PV-Anlagenbetreiber: Kombination aus sichtbarem Scan und optionaler Thermografie
  • Verwalter größerer Liegenschaften: Mehrere Objekte in einem Termin abarbeiten

Was wir liefern

  • Übersichts- und Detailfotos aller betroffenen Flächen
  • Strukturierter Bild-Report mit Verortung der Auffälligkeiten
  • Auf Wunsch mit Thermografie (z. B. für PV-Module oder Wärmebrücken)

Anfrage für Frühjahrs-Inspektion: +49 176 41513981 · anfrage@pfalzfly.de

Beitrag · KW 04 / 2026 · Thermografie · Landwirtschaft · Rehkitzrettung

Rehkitzrettung mit Wärmebilddrohne: Timing, Ablauf & Checkliste für Landwirte

Rehkitz im Feld (Symbolbild)

Bild: Giles Laurent (CC BY-SA 4.0) – Wikimedia Commons

Zwischen Mai und Juli ist die Gefahr besonders hoch: Rehkitze drücken sich instinktiv ins Gras und laufen bei Annäherung von Maschinen oft nicht weg. Mit einer Wärmebilddrohne lassen sich Kitze in den frühen Morgenstunden zuverlässig finden – bevor gemäht wird.

Warum der Zeitpunkt entscheidend ist

Wärmebild funktioniert am besten, wenn der Temperaturunterschied zwischen Tier und Umgebung groß ist – also sehr früh am Morgen. Je später der Tag, desto „wärmer“ wird der Boden und desto schwerer wird die Detektion.

So läuft ein typischer Einsatz ab

  • Abstimmung am Vortag: Schlag, Zufahrt, Startpunkt, Zeitfenster (idealerweise Sonnenaufgang + 1–2 h)
  • Thermo-Scan: systematisches Raster (VLOS), Markierung auffälliger Punkte
  • Boden-Team: gezieltes Anlaufen der Markierungen, Sicherung/Abschirmung bis zur Mahd
  • Freigabe: Feld erst nach Kontrolle mähen – danach Sicherungen wieder entfernen

Checkliste für Landwirte (damit es schnell geht)

  • Startzeit & Schlaggrenzen am Vortag fixieren (Kartenausschnitt/Pin genügt)
  • Mindestens 1–2 Personen als Boden-Team einplanen
  • Fahrwege freihalten (Start/Landung + Zugang zu den Reihen)
  • Kommunikation klären (WhatsApp/Telefon – wer entscheidet wann gemäht wird)

Du willst das in der Pfalz & Rhein‑Neckar regelmäßig sauber organisieren? Ruf kurz an oder schreib per WhatsApp: +49 176 41513981.

Beitrag · KW 03 / 2026 · Inspektion · Dach · Fassade

Sturmschäden schnell dokumentieren: Drohnen-Inspektion für Dach & Fassade

Drohnenaufnahme eines Gebäudedachs von oben (Symbolbild)

Bild: Fennec Media Ltd (CC BY 4.0) – Wikimedia Commons

Nach Sturm oder Starkregen zählt oft jede Stunde: Dachziegel verrutscht, First beschädigt, Wasser läuft ein. Eine Drohnen-Inspektion liefert schnell Übersichtsbilder und Detailfotos – ohne Gerüst und ohne auf dem Dach zu laufen.

Welche Aufnahmen wirklich helfen

  • Übersicht von oben: Dachflächen, First, Gauben, Übergänge
  • Detail-Motive: Ziegel/Schiefer, Dachrinnen, Anschlüsse, Kamin/Antennen
  • Problemstellen im Kontext: damit Handwerker & Versicherung die Stelle eindeutig zuordnen können

Was du am besten vorbereitest

  • Adresse + kurzer Schaden-Hinweis („Nordseite First links“, „Rinne über Eingang“)
  • Wenn vorhanden: alte Fotos/Pläne (für Vorher-Nachher)
  • Zugang zum Grundstück / Startpunkt (Hof, Parkplatz, Wiese)

Hinweis: Wir liefern Bildmaterial und eine strukturierte Dokumentation – die fachliche Bewertung/Abnahme erfolgt durch Dachdecker, Zimmerer oder Sachverständige.

Beitrag · KW 02 / 2026 · Recht · Open Category · Sicherheit

Rechtssicher fliegen: Open Category (A1/A2/A3) – die 5 wichtigsten Regeln in der Praxis

Drohne im Flug (Symbolbild)

Bild: HKesteloo (CC BY-SA 4.0) – Wikimedia Commons

Viele Einsätze in Landwirtschaft, Weinbau und Inspektion laufen in der EU in der „Open Category“. Damit du nicht erst am Feldrand merkst, dass etwas fehlt, hier die wichtigsten Regeln als Praxis-Check.

1) Nicht über unbeteiligte Personen fliegen

Grundregel in der Open Category: Überflüge von unbeteiligten Personen sind tabu – Planung und Flugweg müssen das berücksichtigen.

2) Abstand zu unbeteiligten Personen (A2) einhalten

In A2 gilt ein Mindestabstand (typisch 30 m, mit Low‑Speed‑Mode ggf. reduzierbar). Das beeinflusst, ob ein Einsatz in Siedlungsnähe überhaupt möglich ist.

3) Max. 120 m Flughöhe

Die Open Category ist auf 120 m über Grund begrenzt. Für viele Inspektionen reicht das locker – bei Funkmasten oder Hanglagen muss man sauber planen.

4) A1/A3 bzw. A2‑Kompetenz nachweisen

Je nach Subkategorie brauchst du den passenden Kompetenznachweis (A1/A3 bzw. A2). Das ist schnell erklärt – wird aber in der Praxis oft vergessen.

5) Operator‑Registrierung & saubere Dokumentation

Registrierung, Kennzeichnung und ein ordentlicher Ablaufplan sparen im Ernstfall Stress – besonders bei Einsätzen für Kommunen, Betriebe und Versicherungen.

Quelle/Details zur Open Category (A1/A2/A3): EASA

Beitrag · KW 01 / 2026 · NDVI · Weinbau · Praxisbericht

NDVI im Frühjahr: Wie wir Stresszonen in einem 8-ha-Weinberg sichtbar gemacht haben

Hinweis: Dieser Beitrag ist als Beispiel angelegt. Ersetze Text, Datum und Bilder durch echte Projekte oder kennzeichne anonymisierte Fälle entsprechend.

NDVI-Karte eines Weinbergs im Frühjahr (Platzhalter)

Wenn die Saison in den Start geht, ist der Blick aus der Luft besonders spannend: Unterschiede im Wuchs, frühe Stresszonen und Fehlstellen lassen sich mit NDVI sehr gut erkennen. In diesem Beispiel schauen wir uns einen Weinberg mit rund 8 Hektar an.

1. Ausgangssituation

Der Betrieb wollte wissen, ob die Flächen gleichmäßig in die Saison starten oder ob es Bereiche mit Trockenstress, Nährstoffmangel oder Bodenproblemen gibt. Ziel: gezielter nachkontrollieren, statt einfach „alles einmal mehr zu machen“.

  • Fläche: ca. 8 ha, mehrere Parzellen
  • Zeitpunkt: früher Vegetationsbeginn
  • Ziel: Stresszonen erkennen & Zonenkarten für weitere Schritte erhalten

2. Flug & Datenaufnahme

Geflogen wurde mit einer DJI Mavic 3M im Multispektralmodus, mit Überlappung und Flughöhe so, dass wir später eine solide Auflösung für NDVI/NDRE/GNDVI haben.

  • Multispektral-Flug (Mavic 3M)
  • Auswertung NDVI / NDRE / GNDVI
  • Lieferung als PDF-Report + GeoTIFF + Shapefile

3. Auswertung & Ergebnis

In der Auswertung haben sich mehrere Zonen mit deutlich abweichender Vitalität gezeigt. Statt den kompletten Schlag „auf Verdacht“ zu befahren, konnte der Betrieb diese Bereiche gezielt begehen.

Wichtig ist: NDVI ist kein Diagnose-Werkzeug, sondern ein Frühwarnsystem. Es zeigt, wo sich etwas verändert hat – warum, wird dann vor Ort geprüft.

4. Was der Betrieb daraus gemacht hat

  • Gezielte Begehung der auffälligen Zonen
  • Dokumentation der Flächen für spätere Vergleiche in der Saison
  • Möglichkeit, Maßnahmen und deren Wirkung über die Saison nachzuverfolgen

Wenn du dir vorstellen kannst, deine Schläge oder Rebblöcke ähnlich analysieren zu lassen, melde dich einfach kurz – am schnellsten per Telefon oder WhatsApp unter +49 176 41513981.

Beitrag · KW 52 / 2025 · Thermografie · PV

Thermografie an PV-Dachanlagen: Was man aus der Luft sieht – und was nicht

Thermografieaufnahme einer PV-Dachanlage (Platzhalter)

Thermografie-Flüge mit der Drohne sind eine schnelle Möglichkeit, größere PV-Anlagen zu prüfen – ohne Gerüst, ohne auf dem Dach laufen zu müssen. Gleichzeitig ist wichtig zu wissen: Nicht jeder Punkt in der Thermografie ist automatisch ein Defekt.

Typischer Ablauf

  • Vorabklärung: Anlage, Leistung, Zugänglichkeit, Dachneigung
  • Flugplanung nach Norm / Empfehlungen für PV-Thermografie
  • Flug im passenden Wetterfenster (möglichst konstante Einstrahlung)
  • Auswertung mit Hervorhebung auffälliger Module / Strings

Video-Platzhalter: Ersetze den YouTube-Link durch dein eigenes Video oder lade ein selbst gehostetes MP4 per HTML5-Video-Tag ein.

Was wir liefern

  • Übersichtsbilder (sichtbar + thermisch)
  • Markierung auffälliger Bereiche/Module im Report
  • Auf Wunsch Datensätze für weiterführende Analyse

Wichtig: Wir stellen keine elektrische Diagnose, sondern liefern eine saubere Grundlage für den Anlagenbetreiber, Installateur oder Elektriker.

Beitrag · KW 51 / 2025 · 3D-Modelle · Volumen

3D-Modelle & Volumen: Wie wir Haufwerke und Lagerplätze vermessen

3D-Modell eines Haufwerks (Platzhalter)

Für Haufwerke, Lagerplätze oder Silos ist das „Pi-mal-Daumen“-Schätzen oft ungenau. Mit der Drohne lassen sich Flächen und Volumen deutlich besser erfassen – ohne ständig auf dem Material herumzulaufen.

Von der Flugplanung zum Modell

  • Definition des Bereichs (mit Sicherheitsabstand)
  • Flug mit ausreichender Überlappung für 3D-Rekonstruktion
  • Erstellung von Orthofoto & 3D-Modell
  • Volumenberechnung mit klar dokumentierten Parametern

Die Ergebnisse lassen sich sowohl als PDF-Report als auch in Form von 3D-Daten bereitstellen, die in weitere Systeme übernommen werden können.